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Thema: Ozeane und das Klima

Im Klimasystem der Erde ist das Meer von großer Bedeutung. Die hohe Wärmekapazität des Meerwassers und die Besonderheiten seines Wärmehaushaltes wie die Durchmischung der oberen Schichten dämpfen die Temperatur-Unterschiede im Jahresverlauf. Auch zum Wärmeausgleich zwischen den höheren und niederen Breiten trägt neben der allgemeinen Zirkulation der Atmosphäre die des Ozeans zu etwa gleichen Teilen bei.

 

Die Ozeane wirken aber nicht nur thermisch auf das Klima, sondern auch als Teil großer biogeochemischer Kreisläufe, insbesondere des Kohlenstoffs, der in Form des Kohlendioxids für die zukünftige Entwicklung des Klimas von großer Bedeutung ist. Wer also heute etwas über das Klima von morgen wissen will, kommt an den Ozeanen nicht vorbei:

 

Auf der winterlichen Ostsee vor Kopenhagen setzten im Dezember 2009 bei einer Paradefahrt während der Klimakonferenz fünf Traditionsschiffe ihre Segel mit der Aufschrift: „Act now!“ Dies riefen und forderten auf Plakaten auch zehntausende Klimaaktivisten. ...weiter

Die Arktis erwärmt sich doppelt so stark wie der globale Durchschnitt, sie dient als Frühwarnsystem für den Klimawandel und spielt zudem eine wichtige Rolle im System der globalen Meeresströmungen ... weiter

Die Ozeane sind nicht gleichmäßig über die Erde verteilt, ihre Lage und Größe ist - zumindest in langen Zeiträumen - veränderlich. Die schollenartig zusammengesetzte Erdkruste ist in ständiger Bewegung. ... weiter

Unter dem Einfluß der Sonnenenergie, der Erdumdrehung und der Sonnen- und Mondgezeiten sind die Wasser der Ozeane ständig in Bewegung. Die großen Strömungen bewegen riesige Wassermengen über große Entfernungen und sorgen für einen Austausch zwischen ... weiter

Riesigen Förderbändern gleich durchziehen große Meeresströmungen in verschiedenen Etagen die Ozeane. Dabei treibt die sogenannte thermohaline Zirkulation die Tiefenströme an: Kaltes, salzreiches Wasser ist schwerer als warmes und sinkt in die Tiefe. ... weiter

Starke und beständige Winde versetzen die Wassermassen in rasche Strömungs- oder Triftbewegungen. Je nach Windgeschwindigkeit und Dauer wirkt ein reiner Triftstrom bis in unterschiedliche Tiefe: bei Windstärke 4 bis 60 m, bei Orkanen bis in wenige 100m. ... weiter

Der Südwind treibt das Oberflächenwasser vor Chile und Peru auf den Pazifik hinaus, und weil das Fortgetriebene an der Küste ersetzt werden muss, strömt kaltes Wasser aus Tiefen von 200 bis 400 Metern herauf. ... weiter

In den meisten Meeresgebieten bleiben die großen Strömungen weitgehend unbeeinflusst von den lokalen Winden. Gigantischen Förderbändern gleich transportieren sie Wasser in riesiger Menge von Nord nach Süd, von West nach Ost. ... weiter

Tropische Wirbelstürme tragen zum Abtransport von Wärme aus dem aufgeheizten Meer bei. Den in verschiedenen Regionen unterschiedlich benannten Stürmen (Hurrikane im Atlantik, Zyklone im Indischen Ozean, Taifune im Pazifik) liegt derselbe Mechanismus zugrunde. ... weiter

Wie bedeutend die Kopplung von Ozean und Atmosphäre für das Klimas ist, zeigt El-Niño: Eine warme Meeresströmung, ausgelöst durch eine Verschiebung der Hoch- und Tiefdruckgebiete im südwestlichen Pazifik, verdrängt in unregelmäßigen Abständen den Humboldtstrom. ... weiter

Für das globale Klima bedeutend ist der Austausch von Gasen zwischen Ozean und Atmosphäre und insbesondere der des Treibhausgases Kohlendioxid. Auch wenn die Konzentration dieses Gases in der Atmosphäre gerade mal 0,035 Prozent beträgt – mit steigender Tendenz. ... weiter