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FARMC - Philippinen

Für ein effektives integriertes Küstenzonen-Management

Der Archipel der Philippinen liegt inmitten einer biologisch besonders vielfältigen Region und das reiche Meeresleben der Küstengewässer hat den Inselstaat regelmäßig auf die Liste der zwölf größten Fischproduzenten der Welt gebracht. Traditionell spielt Fisch als Nahrungsmittel und die Fischerei als Erwerbstätigkeit eine große Rolle. Als sich entwickelnde Nation sind die Philippinen dabei von den marinen Ressourcen zur Sicherstellung der Versorgung und als ökonomische Basis sehr abhängig.

 

Die philippinische Fischereiindustrie sieht sich, wie viele Fischereien in der Welt, enormen Problemen gegenübergestellt, die ihre Zukunftsfähigkeit bedrohen. Viele Fanggründe sind in kritischem Zustand, weil die dauerhaft erzielbare Fangmenge (maximum sustainable yield, MSY) bereits in vielen Bereichen übertroffen wird. Überfischung, der Gebrauch von destruktiven Fischereimethoden, die massive Zerstörung der Mangrovenwälder und Umwandlungen von Habitaten haben zu einer alarmierenden Abnahme der Strukturqualität im Küstenbereich sowie der Fischereiproduktivität geführt. Eine Situation, die den globalen Trend der Fischerei widerspiegelt.

 

Die alarmierende Situation der Weltfischerei hat die Aufmerksamkeit auf das Fischereimanagements gerichtet, dessen Ansätze, Ziele und Grundsätze sich von der von Produktions- und Beschäftigungsmaximierung hin zu nachhaltig bewirtschafteten Fischbeständen und Ökosystemen gewandelt haben. Gleichzeitig wird der Gesellschaft ein stärkere Rolle im Umgang mit den Ressourcen zugewiesen, wie zahlreiche Programme und Vorhaben weltweit belegen.

 

 

Die 'Fisheries and Aquatic Resources Management Councils' (FARMCs)

Die Häuser der Fischer liegen direkt am Strand.

Auf den Philippinen wird der entscheidenden Funktion der Interessengruppen bei der Erlangung einer nachhaltigen Nutzung der Meeresressourcen durch die Einrichtung von beratenden Gremien, den Fisheries and Aquatic Resources Management Councils oder kurz FARMCs Rechnung getragen.

 

Die FARMCs unterstreichen die Übertragung von Verantwortung auf die Interessenvertreter der Küstengemeinden und insbesondere die Fischerinnen und Fischer und geben ihnen die Möglichkeit zu einer wirkungsvollen Teilnahme am Fischereimanagement. Durch die FARMCs sind sie nicht mehr nur entfernte Nutznießer von Entwicklungsinitiativen sondern werden aktive Partner und Co-Manager.

 

Die Einbeziehung von Fragen der Beteiligung am Fischerei-Management zielt durch eine stärkere Nutzung der lokalen Fischerei-Kenntnisse und die Teilnahme an Entscheidungsprozessen auch auf ein effektiveres Küstenzonen-Management mit besonderer Betonung der nachhaltigen Nutzung der Küsten. Die FARMCs unterstützen die Umsetzung von Reformen und fördern eine politische Kultur, die zur nachhaltigen Entwicklung der Küstenregion beträgt.

 

 

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Projektpartner

The Ocean Beacons, Inc. (OBI). 35 10th Street, Bacolod City, The Philippines

Hilda Tabar-Cleofe

 

The Pambansang Alyansa ng mga Mangingisda at Pamunuan ng Organisasyon, Inc. (PAMPANO)

Charles Capricho

1F Estuar Bldg. 880 Quezon Avenue, Quezon City,

 

Department of Agriculture-Bureau of Fisheries and Aquatic Resources (DA-BFAR)

BFAR National FARMC Program Management Center

Dr. Gloria C. Diaz

Estuar Bldg. 880 Quezon Avenue, Quezon City

 

Local Government Units

 

Dr. G. Schriever, Biolab