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Die Laptewsee

Die Laptewsee ist das kleinste der sibirischen Schelfmeere. Es erstreckt sich entlang der Küste der Republik Sakha (Jakutien) und wird von der Taimyr-Halbinsel im Westen sowie den Neusibirischen Inseln im Osten eingerahmt.

 

Im zentralen Bereich der sehr flachen Laptewsee wird die Schelfkante durch nordwärts verlaufende, breite untermeerische Täler zerfurcht. Diese Täler wurden durch die erosive Tätigkeit großer, zu Zeiten niedrigerer Meeresspiegelstände in die Laptewsee entwässernder Flußsysteme angelegt. Nach der letzten Eiszeit sind diese Flußtäler dann im Zuge des weltweiten Meeresspiegelanstiegs überflutet worden und gänzlich ertrunken.

 

Die nördliche Laptewsee wird vornehmlich von atlantischen und pazifischen Wassermassen beeinflußt, die hier aus westlicher bzw. östlicher Richtung aufeinandertreffen. Der Ausstrom der großen Flüsse Lena, Yana und Khatanga bestimmt ganzjährig die Wassermassenverteilung in der südlichen Laptewsee. Das Süßwasser der Flüsse ist ein wichtiger Faktor bei der winterlichen Eisbildung.

 

Die Laptewsee gilt während des Winters als eine der kältesten Regionen der nördlichen Erdhalbkugel. Der kurze Sommer kann mit seinen kontinentalen Hochdruckeinflüssen das Gebiet der südlichen Laptewsee jedoch stark erwärmen. Die Lena erreicht dann in ihrem Mündungsbereich mit über +20°C sogar Badetemperaturen.

 

 

 

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