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Das Beringmeer

Das Beringmeer ist während des Winters nur etwa zu einem Drittel von Eis bedeckt. (Photo NASA, SeaWIFS)
Die Beringstraße trennt Amerika (rechts) von Asien (Photo: NASA, SeaWiFS)

Das Beringmeer ist das nördlichstes Randmeer des Pazifiks und gehört zu den zehn größten Meeren weltweit. Im Süden wird das Beringmeer vom Inselbogen der Aleuten eingerahmt, im Westen liegt die russische Halbinsel Kamtschatka und im Osten stößt das pazifische Randmeer an Alaska. Im Norden des Beringmeeres liegt als Verbindung zum Arktischen Ozean die Beringstraße.

 

Im Nordosten ist das Beringmeer sehr flach ausgebildet, während es im Südwesten steil zum Tiefseeplateau des Aleutenbeckens abfällt. Nahezu das gesamte Wasser des Beringmeeres stammt aus dem Pazifik. Starke Strömungen transportieren das Wasser von Süden her durch die Meerengen der Aleuten nach Norden. Im Beringmeer ändern dann die Wassermassen ihre Bewegungsrichtung und strömen in einem Wirbel entgegen dem Uhrzeigersinn.

 

Das Beringmeer ist während des Winters nur etwa zu einem Drittel von Eis bedeckt. Im Sommer ist das Meeresgebiet dann für ca. vier Monate vollständig eisfrei. Der sommerliche Zerfall der Eisbedeckung geht schneller vonstatten als deren Bildung im vorherigen Herbst.

 

Vorwiegend nördliche und nordöstliche Winde bestimmen das meteorologische Geschehen im Beringmeer während des Winters. Das südliche Meeresgebiet wird aber auch von starken Tiefdruckzonen - sogenannten Zyklonen - beeinflußt. Diese Wirbelstürme wandern entlang des Aleutenbogens, dringen dann in das Beringmeer ein und transportieren warme und feuchte Luft nach Norden.