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Expedition in die Welt der Meere und Ozeane
Drei Viertel des Planeten Erde sind von den Meeren und Ozeanen bedeckt. Doch bis vor nicht allzu langer Zeit war nur wenig darüber bekannt, was unter der Oberfläche liegt – über die Lebewesen des Meeresboden und des freien Wassers, über die Strömungen, über die Chemie und Physik des Meeres oder über die Wechselwirkungen mit dem Klima. Lange Zeit war man sogar der Ansicht, in der dunklen und kalten Tiefsee könne es überhaupt kein Leben geben, weil der Druck der enormen Wassermassen alle Organismen zerquetschen würde.
Erst vor 150 Jahren wurde damit begonnen, systematisch das Leben und die Umweltbedingungen der Meere zu erforschen. Und seither wurden immer wieder aufregende Entdeckungen gemacht. Faszinierende Lebensformen, die man nie zuvor gesehen hatte, wurden aus größten Tiefen geborgen. Mit moderner Messtechnik gewann allmählich auch die Landschaft des Meeresbodens mit ihren versunkenen Ebenen, Schluchten und Bergketten eine Kontur. Und mit Tauchbooten gelangen Forscher und Forscherinnen heute bis in größte Tiefen. Doch bei aller Faszination - je weiter wir vordringen, umso deutlicher erkennbar wird auch der Einfluss des Menschen auf die natürlichen Vorgänge in den Meeren und Ozeanen und sein Anteil an deren Veränderung.




